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Echtes Interesse Bei schönstem Frühlingswetter traf sich ein kleine Schar tapferer Hundeführer um an der diesjährigen "Sternprüfung" teilzunehmen. Viele hatten eine sehr weite Anreise auf sich genommen um an dieser besonderen Prüfung teilzunehmen. Und selbst bei denen, die "nur" zum Zuschauen gekommen sind, waren Anreisestrecken von 400 km bis 600 km der Normalfall. Das zeigt einmal mehr, dass ein echtes Interesse an der Prüfung und ihrer Idee besteht.
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Bis zur Mittagspause alle erfolgreich Erfreulicherweise hatten bis zur Mittagspause alle Gespanne Ihre Aufgaben gemeistert, so dass wir die Hoffnung hatten, dass zum ersten Mal Alle alle Aufgaben bestehen würden. Der Bootstransport wurde von Allen ohne Probleme absolviert. Beim Turm mit den umfallenden Blecheimern gab es zwar deutliche Unterschiede, aber alle Hunde waren noch im "grünen Bereich". Unterschiede gab es auch an der angreifenden Sau. Ein Hund brauchte hier recht lange, um sich zu entwickeln und nur einer der teilnehmenden Hunde agierte überzeugend druckvoll.
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Schwierigkeit durch viele unterschiedliche Belastungen Dass bei der Sternprüfung die Schwierigkeit nicht in den einzelnen Aufgaben liegt, sondern die Vielzahl der unterschiedlichen Belastungssituationen, zeigte sich dann nach der Mittagspause. Im Trümmerfeld gab es eine Passage, bei denen einer der Hunde sich weigerte, diese zu überqueren. Dafür klappte es im Tunnel, der im letzten Jahr gleich drei Teilnehmern zum Verhängnis wurde, wieder bei Allen.
Als sehr anspruchsvoll erwies sich unser "Strapp-Ueli", eine Figur, die plötzlich vor dem Hund hochgezogen wird. Hier hatten die Hunde die allergrößte Mühe zu verstehen, dass hiervon keine Gefahr ausging. Für einen der Teilnehmer war dies die entscheidende Hürde.
Die abschließenden Aufgabe "Freund-Feind-Freund", bei der vom Hund eine sehr schwierige Kombination von Standhaftigkeit in Bedrohungssituationen und freundlichem, sozial sicheren Verhalten verlangt wird, schafften schließlich nur zwei Hunde.
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Nur zwei schafften alle Aufgaben Diese zwei, nämlich "Malte vom Entenstrich" und "Kira vom Entenstrich" hatten auch vorher alle Aufgaben bestanden und konnten daher das begehrte "Weimaraner-Gütesiegel" erhalten. Aber auch die anderen teilnehmenden Hunde zeigten überwiegend gute Leistungen und hinterließen einen positiven Eindruck. Bei entsprechender Förderung und der zu erwartenden altersgemäßen Entwicklung steckt in allen das Potential sich zu einer noch größeren Belastbarkeit.
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Eindrücke der Teilnehmer und Zuschauer Das abschließende Feedback von allen Teilnehmern und Zuschauern verlief sehr positiv. Für die Teilnehmer war es dabei besonders wichtig etwas über den eigenen Hund gelernt zu haben. Vor allem deshalb weil die Hunde in bestimmten Situationen ganz anders reagiert haben, als vom Führer erwartet. Für die Zuschauer war es interessant zu sehen, wie unterschiedlich Hunde in Belastungssituationen reagieren. Alle waren sich einig, dass der Test wesentlich anspruchsvoller ist, als es den Anschein erweckt.
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Gedanken zur Stern-Prüfung Auch gab es Gedanken darüber, ob diese Aufgaben eine Aussage über jagdliche Eigenschaften bringen können. Denn was hat das mit Jagd zu tun, einen Hund über ein Trümmerfeld laufen zu lassen? Auf den ersten Blick zunächst einmal nichts. Bei näherer Betrachtung jedoch eine ganze Menge. Denn die Prüfung basiert auf der Annahme, das ein Hund der in völlig verschiedenen Situationen Belastungen aushält und unbekannte Situationen bewältigen kann, auch in schwierigen jagdlichen Situationen belastbar und anpassungsfähig ist.
Diese Belastbarkeit in Kombination mit einer hohen sozialen Sicherheit zu testen, kann niemanden schaden. In Kombination mit jagdlichen Prüfungen bildet sie einen Bereich ab, der im Prüfungswesen nur unzureichend erfasst wird. Ein solcher Test kann und will die Jagdpraxis nicht ersetzen. Denn nur in der Praxis kann man sehen, was wirklich "Sache" ist.
Aber wie häufig sieht man denn, wie sich ein Hund verhält, der von einem verletzten Keiler angenommen wird? In dieser Situation trennt sich wirklich die Spreu vom Weizen. Doch das sind Erlebnisse, die man nur gelegentlich hat und sicher nicht auf jeder Jagd und an verschiedenen Hunden beobachten kann. Und die nachjagdlichen Berichte der Hundebesitzer sind in der Regel sehr subjektiv eingefärbt.
Die Sternprüfung sollte man daher als das sehen, was sie sein soll: Eine interessante und mitunter aufschlussreiche Ergänzung zu dem Sammelsurium an Prüfungsergebnissen, Schilderungen über jagdliche Leistungen und eigene Beobachtungen.
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P.S.: Fotos der erfolgreichen Hunde folgen
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