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Auch in diesem Jahr, war die Stern-Prüfung wieder ein besonders Erlebnis für Teilnehmer, Zuschauer und das Prüfungsteam. Wie im vergangenen Jahr, war die Prüfung wieder ausgebucht. Doch da einen Teilnehmer bereits bei der Anreise der Mut verlassen hat, waren schließlich fünf Weimaraner am Start. Ihre Besitzer hatten im Durchschnitt 500 km (!) zurückgelegt, um an dieser einzigartigen Prüfung teilzunehmen.
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Neuigkeiten im Reglement
Gegenüber dem Vorjahr gab es ein paar kleinere Veränderungen, die für einen noch runderen Ablauf sorgten. Zudem gab es eine neue und anspruchsvolle Spezial-Aufgabe und eine Änderung im Reglement: Nach vielen Diskussionen und einer Anregung aus einem verhaltenskynologischen Seminar von Prof. Peter Friedrich, haben sich die Organisatoren entschlossen, dass die Prüfung wiederholt werden kann, wenn das Gütesiegel nicht erreicht wird.
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Die Prüfung
In der ersten Prüfunghälfte zeigten alle fünf Hunde ansprechende Leistungen, sodass zur Mittagspause noch jeder Teilnehmer die Chance auf das Erlangen des Gütesiegels hatte. Nach der Mittagspause zeigte sich allerdings, warum die Stern-Prüfung zu den anspruchsvollsten Wesensprüfungen im kynologischen Bereich gehört.
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Gleich vier der teilnehmenden Hunde schafften es nicht alle Hürden zu nehmen, die bei den letzten Aufgaben allerdings auch recht hoch waren. So konnten diese Teilnehmer leider nicht das Gütesiegel erringen. Doch kann allen bescheinigt werden, dass ihre Hunde über dem Durchschnitt der Rasse liegen und - ganz wichtig - eine hohe soziale Sicherheit unter Beweis gestellt haben.
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Nur ein einziger Weimaraner, die Hündin "Blageuse de Filous gris", meisterte alle Fächer. Und dies mit Bravour. So konnte ihr nicht nur das Gütesiegel verliehen werden, sondern auch das Prädikat "Top-Weimaraner".
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Die Siegerin
Besonders beeindruckend ist die Leistung von "Blageuse", weil die Hündin nach 2 Jahren Zwinger-Haltung, ohne Umweltreize und soziale Kontakte, von einem engagierten Hundeführer übernommen wurde. Dieser verstand es im besonderen Maße die Wesensentwicklung der Hündin zu fördern.
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So konnte sich die Hündin, die beim Vorbesitzer nur eine schwache VJP geschafft hatte und der sogar eine leichte Schussempfindlichkeit attestiert wurde, zu einer absolut souveränen und wesensfesten Hündin entwickeln. Eine Leistung die sicher auch nur möglich war, weil die Züchterin eine gewissenhafte Welpenförderung betrieben hatte und die genetischen Voraussetzungen für diese Entwicklung vorhanden waren.
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